Die Stauseen
Segnung des Staudamms von Rossens (FR) durch den Bischof Monseigneur Charrière am 14. Oktober...
Grande Dixence: Der höchste Staudamm der Welt
In eindrücklichen Bildern schildert der Beitrag den Bau eines Monumentalwerks. Nach ihrer...
Eröffnung des Luzzone-Staudamms
Zu den ältesten Archivbildern von RTSI gehören diese Aufnahmen vom Bau und der Einweihung des...
Gegen 700 Arbeiter stehen im Schichtbetrieb im Einsatz, um den Staudamm von Mattmark im Kanton...
Einweihung des Staudamms im Verzascatal
1966 wurde im Verzascatal der Staudamm eines der grössten Wasserkraftwerke der Schweiz feierlich...
Kampf gegen die Überflutung des Val Curciusa
Um teuren Winterstrom verkaufen zu können, plant die Zürcher Elektrowatt AG einen neuen Stausee im...
Strom für Zürich – Ein Requiem für Marmorera
Die Gemeindeversammlung von Marmorera erteilt dem Zürcher Elektrizitätswerk 1948 die Konzession für...
Das Projekt «Grimsel-West» wird fallen gelassen
Dauer: [02'59''] SR DRS: RegionaljournalNach jahrelangem Ringen von Landschafts- und Umweltschutzverbänden mit den Kraftwerken Oberhasli...
Kontext
Der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg führt zu einer stark steigenden Energienachfrage und zum Ausbau der Elektrizitätswerke in grossem Umfang.
Innerhalb weniger Jahre entstehen in engen Bergtälen auf gewaltigen Baustellen bis dahin nie realiserte Stauwerke: Mauvoisin (Höhe der Staumauer 250 Meter, eingeweiht 1957) und Grande-Dixence (285 m./1961) im Kanton Wallis; Luzzone (225 m./1963) und Contra (220 m./1965) im Tessin.
Zur Errichtung der Grande-Dixence, damals der höchste Staudamm der Welt, werden etwa 6 Millionen Kubikmeter Beton benötigt. Von 1953 bis 1961 sind 3'000 Bauarbeiter und Mineure, zu einem grossen Teil aus dem Ausland, unter harten Bedingungen im Einsatz. Zwischen April und Oktober leben sie in Baracken in unmittelbarer Umgebung der Baustelle, mit Kantinen, eigenem Kino, Kirche und Postbüro.
Arbeitsunfälle und Naturkatastrophen sind häufig. Am meisten Opfer fordert am 30. August 1965 ein Gletscherabbruch auf der Baustelle des Mattmark-Staudamms im Wallis. In den verschütteten Baracken sterben 88 Arbeiter.