Die Jugend revoltiert
Der kurze Dokumentarfilm rollt die Ereignisse, die zur Besetzung der Aula 20 des Lehrerseminars von...
Studentinnen und Studenten besetzen das Lehrerseminar!
Resumee des italienischsprachigen Filmdokuments «Gli studenti occupano la magistrale!» mit Bildern...
Die Ereignisse in Frankreich im Mai 1968 lösen in der Schweiz ein gewisses Echo aus, wenn auch in...
Nach den Unruhen in Paris und Berlin kommt es Ende Juni 1968 auch in Zürich zu schweren...
Auf der Suche nach neuen Wohn- und Beziehungsformen entscheiden sich eine Kindergartenlehrerin, ein...
Berner Reitschule und Zaffaraya
In den 1980er-Jahren wird der Ruf nach mehr alternativem Wohn- und Kulturraum in Bern lauter. Nach...
Räumung der Zaffaraya-Siedlung in Bern
Mit einem enormen Polizeiaufgebot wird das Zelt- und Hüttendorf Zaffaraya in Bern geräumt. Dabei...
Räumung des Wohlgroth-Areals in Zürich
Dauer: [04'43''] SR DRS: Rendez-vousAn einem kalten Novembermorgen taucht das Grossaufgebot von Stadt- und Kantonspolizei, begleitet...
Anti-WTO-Demo in Genf endet in Tränengaswolken
Am Ende einer friedlichen Demonstration gegen die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf kommt es zu...
Zeltlager für Globalisierungsgegner
Dauer: [03'16''] SF: Schweiz aktuellIm Vorfeld des G8-Gipfels im französischen Evian treffen in einem Zeltlager bei Genf allmählich die...
Im Vorfeld geplanter Blockaden von Anti-WEF-Demonstranten werden Workshops angeboten, die das...
Kontext
Der gesellschaftliche Umbruch, der sich in den 1960er Jahren abzuzeichnen beginnt, hinterlässt auch in der Schweiz unter dem Einfluss der weltweiten Protestbewegungen Spuren. Der soziale Wandel führt zu liberaleren Anschauungen und bisher unbekannten Freiheiten, die im Widerspruch zu bestehenden Abhängigkeiten und Zwängen stehen.
Den Auftakt zu den 1960er Unruhen in Zürich bringen Konzerte, die in Krawallen mit der Stadtpolizei enden (Gastspiel der Rolling Stones am 14. April 1967, Konzert von Jimi Hendrix 31. Mai 1968). Am Wochenende des 30. und 31. Juni 1968 wird Zürich dann zum Schauplatz blutiger Strassenschlachten, als die Polizei das von Jugendlichen besetzte und als Jugendhaus eingeforderte Globus-Provisorium räumt («Globus-Krawalle»).
Bei den Jugendunruhen der 1980er Jahre bildet die Kulturpolitik den Ausgangspunkt. Mehrere hundert Jugendliche belagern am Abend des 30. Mai 1980 das Opernhaus in Zürich, um gegen einen 60 Millionen-Kredit für das Opernhaus («einseitige Kulturpolitik») und für ein Jugendzentrum zu demonstrieren. Als die Polizei auftaucht, schlägt der verbale Protest in rohe Gewalt um. Die Zürcher «Bewegung» findet Nachahmer in anderen Schweizer Städten, beispielsweise in Bern. In den folgenden Jahren wiederholen sich gewalttätige Auseinandersetzungen, etwa nach Schliessungen erster Autonomer Jugendzentren (AJZ).
Die mentalitätsmässigen und kulturellen Folgen des Aufbegehrens gegen etablierte Werte durch eine Minderheit sind beträchtlich. Die Alternativkultur ist inzwischen offiziell anerkannt und lebendig, neue Lebens- und Wohnformen sind breit akzeptiert.




