Autorennen
Interview mit Jo Siffert, Jim Clark und Joakim Bonnier
Das aussergewöhnliche Interview der Sendung Carrefour zeigt die Rennfahrer Jim Clark, Jokim Bonnier...
Erinnerungen an den Berner Grand-Prix
Anlässlich des Abbruchs der Tribüne zum Berner Automobil-Grand-Prix berichtet die Schweizer...
Das letzte Interview mit Jo Siffert
Im Interview mit Radio DRS spricht der erfolgreiche Schweizer Formel-1-Rennfahrer Jo Siffert über...
Brands Hatch, 1971: der Unfall von Jo Siffert
Bilder vom Unfall in Brands Hatch (England), wo der Freiburger Formel 1-Pilot Jo «Seppi» Siffert am...
Clay Regazzonis Heimkehr nach seinem schweren Unfall
Nach seinem schrecklichen Unfall in den Vereinigten Staaten kehrt der beliebte Rennfahrer nach...
Im Gespräch mit Clay Regazzoni
Der Journalist Ezio Guidi von der TSI interviewt Clay Ragazzoni in der Sendung «Cinque minuti...
Ein Schweizer steigt ins Formel-1-Geschäft ein
Der erfolgreiche Sportwagenkonstrukteur Peter Sauber mischt ab 1993 mit einem eigenen Team im...
Kontext
Als die «Formel 1» 1950 in die erste richtige Saison startet, zählt der Grand Prix von Bern von Beginn weg zur Meisterschaftswertung, nebst den Rennen in Monaco, Belgien, Frankreich, Italien und Indianapolis. Der jeweils von bis zu 100'000 Zuschauern verfolgte Grosse Preis der Schweiz führt auf einer anspruchsvollen, vor allem auf Normalstrassen angelegten Rundstrecke durch den Bremgartenwald. Grosse Namen des Rennsports treten auch in Bern aufs Gaspedal: 1939 nimmt ein gewisser Emanuel de Graffenried teil, zehn Jahre später der erste Schweizer, der einen Grand Prix gewinnt. 1954 steht der fünfmalige Weltmeister Juan Manuel Fangio auf dem Siegerpodest des letzten in der Schweiz durchgeführten Rundkursrennens.
Unter dem Eindruck eines schweren Unfalls mit 80 Toten beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955 gewinnen die Gegner von Autorennen – darunter auch Kirchenkreise, die gegen die «Entheiligung des Sonntags» eintreten – Oberhand. Seit 1958 verbietet das Strassenverkehrsgesetz Rundstreckenrennen in der Schweiz. Obwohl der Schweizer Autorennsport auch mit Bergrennen (Klausenrennen 1922-34) eine grosse Tradition hat, sind seither alle Bemühungen, wieder einen Grand Prix in der Schweiz zu ermöglichen, gescheitert.
So erlangen Schweizer Rennsportpersönlichkeiten wie Jo Siffert, Clay Regazzoni, Marc Surer oder Peter Sauber Ruhm und Ehre im Ausland. Der beliebte, volksnahe Freiburger Jo Siffert, bis heute einer der zehn besten Rennfahrer aller Zeiten, gewinnt 1968 den Grossen Preis von England, Clay Regazzoni wird 1974 auf Ferrari Vizeweltmeister. Erfolge werden allerdings von tragischen Unfällen begleitet: 1971 verunglückt Jo Siffert in Brands Hatch, wo er seinen ersten grossen Triumph feierte, tödlich – während Clay Regazzoni das gleiche Rennen als Sieger beendet.




