Swissair-Story
Besichtigung der Swissair-Maschine und des Cockpits kurz vor dem Start zum ersten Schweizer...
Ein Stückchen Schweiz fliegt über den Ozean
Die Schweizer Filmwochenschau begleitet eine Propellermaschine der Swissair auf dem Flug nach New...
Eine Vielzahl neuer Aktivitäten am Boden begleitet die Entwicklung der zivilen Luftfahrt. Um dem...
Dispensation der Swissair vom freitäglichen Fastengebot
Weil ein Grossteil der Flugpassagiere nicht sonderlich begeistert wäre, aus religiöser Rücksicht...
Die Schweizer Luftfahrt im Visier
Nach einer Bombenexplosion im Frachtraum eines Swissair-Flugzeugs, das von Zürich nach Tel Aviv...
Erinnerungen einer Swissair-Stewardess
Johanna Bigler-Voegeli, 1935 eine der ersten Swissair-Hostessen, schildert auf Englisch für...
Zwei Monate nach dem Flugzeugabsturz vor Halifax (Neuschottland), bei dem 229 Personen sterben,...
2. Oktober 2001: Mangels Kerosins bleiben die Flugzeuge der Swissair am Boden. Am Flughafen von...
«Die Swissair ist am Boden und bleibt am Boden» verkündet Katja Stauber am Abend des 2. Oktobers...
Die Swissair kollabiert und die Manager, die gemäss veröffentlichter Meinung zu diesem Drama ihren...
Es war einmal der Mythos Swissair... Dieser Beitrag zeigt in verschiedenen Etappen die Geschichte...
Swissair-CEO Mario Corti versteht sich als pilot in command, der die Probleme der Fluggesellschaft...
Ab dem Sommerflugplan nach dem 1. April 2002 wird die neue Schweizer Fluggesellschaft, die Swiss,...
Kontext
Als Nelly Diener, die erste Hostess im Dienste einer europäischen Fluggesellschaft, 1934 Fluggäste an Bord bewirtet und 1947 unter grosser Aufmerksamkeit der Bevölkerung eine DC-4 den ersten Flug nach Nordamerika antritt, ist die Welt der Swissair noch in Ordnung. Die 1931 aus einer Fusion hervorgegangene Gesellschaft mit dem Schweizer Kreuz am Heck wird durch den Aufschwung der Luftfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg zum Mythos für Fortschritt und die Anbindung der Schweiz an die Welt. Die Fluggesellschaft wirbt mit klassischen Schweizer Werten wie Zuverlässigkeit, Qualität und Gastfreundschaft und wird so zum Identifikationsobjekt. 1960 nimmt die Swissair das erste Düsenflugzeug in Betrieb, 1971 folgt der erste Grossraumjet. 1995 umfasst das Liniennetz 340'000 km mit 117 angeflogenen Destinationen in über 70 Ländern.
Wegen der hohen Reserven und gesunden Kapitalstruktur lange als «fliegende Bank» bezeichnet, bringt die Ablehnung der EWR-Verträge durch die Schweizer Stimmberechtigten 1992 der Schweizer Luftfahrt erhebliche Nachteile im europäischen Luftraum. Der als Reaktion erfolgte Zukauf von Fluggesellschaften mit der sogenannten «Hunter-Strategie» und die allgemeine Krise der Luftfahrt durch Überkapazitäten und die Folgen des Terroranschlags in New York vom 11. September führen 2001 zum Zusammenbruch der Swissair-Gruppe. Der 2. Oktober markiert mit dem sogenannten «Grounding» den Höhepunkt der Krise und zerstört das Image von Schweizer Zuverlässigkeit: Mangels Liquidität müssen sämtliche Flüge annuliert und alle Flugzeuge stillgelegt werden.
Dank Finanzspritzen in der Höhe von über vier Milliarden Franken durch die öffentliche Hand, von Privaten, Wirtschaft und Banken entsteht aus der Regionalfluggesellschaft Crossair eine Nachfolgegesellschaft, die zum Teil Flotte und Landerechte der Swissair übernimmt. Die 2002 in Swiss International Airlines umbenannte Gesellschaft gehört seit 2005 zum Lufthansa-Konzern.




